Virenschutz

Computerviren und -würmer werden sowohl über Datenträger als auch über Netzwerke, speziell das Internet, verbreitet.

Einerseits werden Sicherheitslücken in den Betriebssystemen, Webbrowsern und Emailprogrammen gezielt ausgenutzt, um schadhafte Programme zu verbreiten. Vielseitigere Anwendungen mit nützlichen Automatismen bieten einen großen Nutzen, bei Sicherheitslücken leider auch ein großes Risiko.
Andererseits nutzen neuere Viren und Würmer wieder die herkömmlicheren Verbreitungsmethoden - nämlich den Benutzer aufzufordern, ein schadhaftes Programm einfach zu starten. In der Regel erhält der Benutzer dazu eine Email, welche ihn auffordert, ein vermeintliches, mitgesendetes Update zu installieren oder den Dateianhang mit "wichtigen Unterlagen" zu öffnen.
Eine gezielte Mitarbeiterschulung ist - unterstützend zu technischen Maßnahmen - sicherlich hilfreich.

Datei-Virenschutz

Für einen umfassenden Virenschutz sollten sämtliche PCs sowie sämtliche Server mit je einem Datei-Virenscanner ausgestattet sein. Der Virenscanner muß sich selbst auf aktuellem Stand halten können: bei modernen Systemen fragt ein zentraler Download-Server zyklisch beim Anbieter nach aktuellen Virensignaturen an und die Arbeitsstationen der Anwender aktualisieren ihre Signaturen von diesem Download-Server in Ihrem Hausnetzwerk. Damit lassen sich sämtliche Arbeitsstationen automatisch auf aktuellem Stand der Virensignaturen halten - alle PCs haben dann einen aktuellen Virenschutz und verhindern das Öffnen infizierter Dateien (bzw. die Dateien werden falls möglich automatisch von Viren befreit).

Email-Virenschutz

Emailprogramme wie z.B. Outlook speichern Anhänge beim Öffnen zunächst im Dateisystem der Arbeitsstation; dabei sollte im Normalfall der Datei-Virenscanner einen Virus erkennen. Skript-Funktionen etc. können hier jedoch ggf. trotzdem für Schaden sorgen, da ein reiner Datei-Virenscanner nicht die Inhalte der Emails lesen kann. So sollten Emails auf dem Mailserver nach Viren gescannt werden. Im Detail gibt es Unterschiede zwischen Virenscannern, welche eine Email bei der Zustellung scannen und solchen, welche die Email erst im Postfach des Benutzers (was bei Hochlast-Systemen zu langsam sein kann) scannen. In beiden Fällen wird der Benutzer den Virus/ Wurm jedoch nach der "Behandlung" nicht mehr in seinem Email-Programm finden.

Eine Kontaktaufnahme ist für Sie kostenlos
- aber sicher nicht umsonst!