Spamschutz

Was ist "Spam"?!

Als SPAM bezeichnet man unnütze, ungewünschte oder auf andere Weise ärgerliche E-Mails.
Ursprünglich kam der Begriff aus einem Monty Python-Sketch, in dem das Dosenfleisch "spam" in Fluten auftauchte.

Mittlerweile besteht ein gewaltiger Anteil des E-Mail Aufkommens aus Werbemails oder anderem 'Spam'. Man kann von rund 90% Spamaufkommen ausgehen, d.h. 90% aller gesendeten E-Mails sind Spam, nur 10% sind die E-Mails, die man eigentlich im Posteingang haben möchte.
Wenn Sie täglich 100 Spammails im Postfach haben und diese sichten und verschieben bzw. löschen müssen ist das eine Menge Arbeitszeit, die Ihnen verloren geht:
100 E-Mails / Tag sind bei 230 Werktagen jährlich rund 23.000 E-Mails im Jahr
Wenn Sie pro E-Mail nur 2s benötigen, um diese zu bewerten und zu verschieben oder zu löschen sind das:
23.000 E-Mails / Jahr x 2s/E-Mail = über 12 Stunden Arbeitszeit pro Jahr
Nicht jeder Mitarbeiter im Unternehmen hat gleich viel Spam in seinem Postfach, das ist abhängig von seiner Arbeit und wie stark Ihr Unternehmen und der Mitarbeiter E-Mail-Kontakte mit Extern pflegen muss. Rechnen Sie sich doch einmal aus, wie viel Arbeitszeit in Ihrem Unternehmen jährlich für Spammails verschleudert wird.

Wie vermeide ich Spam?

Spamflut

Adresshändler suchen gezielt E-Mail-Adressen aus allen Quellen, unter anderem von Webseiten oder aus den Mail-Adressen in Domainanmeldungen.

Folgende Tipps helfen gegen Spam:

  • Geben Sie Ihre richtige Mail-Adresse nicht überall bekannt
  • Verwenden Sie mehrere Mail-Adressen
    (z.B. ein "xyz-newsletter@...", wenn Sie sich irgendwo registrieren. So können Sie diese ggf. später sperren)
  • verschleiern Sie Mail-Adressen auf Webseiten
    (wirkt nur bedingt, aber besser als nichts: codieren Sie den Klartextin HTML-Code)
  • Richten Sie Blacklist- und Spamfilter auf Ihrem Mailserver ein.

Blacklist-/ Spamfilter

Im Idealfall setzen Sie ein mehrstufiges >Filtersystem ein, damit können 90%...95% der Spammails aus dem Psoteingang verbannt werden. Entweder, indem die betreffenden E-Mails gar nicht zu Ihnen ins Haus kommen (Blacklist Filterung) oder indem bereits empfangene E-Mails durch einen Inhaltsfilter analysiert werden.

  • Absender-Mailserver wird gegen eine "Blacklist" geprüft

    Sollte der Mailserver als bekannter Spam-Versender gelistet sein, wird die Verbindung abgelehnt. Die E-Mail kommt also gar nicht zu Ihnen ins Haus. Der Absender erhält dann von seinem Mailsystem einen Unzustellbarkeitsbericht.

    "Wir setzen keine Blacklist ein, weil wir sonst evtl. eine E-Mail nicht erhalten"
    Das ist eines der meistgenannten Argumente E-Mails nicht zu filtern. Warum haben Sie eine Haustür und keinen Vorhang am Eingang, der nette Besuch könnte doch verschreckt werden?!
    Ja, evtl. wird eine legitime E-Mail geblockt, wenn der Absender auf einer Blacklist steht. Der Absender erhält einen Unzustellbarkeitsbericht, wird also umgehend davon informiert, daß seine E-Mail nicht angekommen ist.
    Wenn Sie grundsätzlich keine Blacklist einsetzen wollen zahlen Sie für die eine vielleicht abgelehnte E-Mail einen hohen Preis (siehe oben).

  • Betreff und Inhalt der E-Mail werden analysiert

    Der Inhaltsfilter scannt die Mail nach bestimmten Schlüsselwörtern und Informationen. Daraus resultiert eine Punktebewertung, welche die E-Mail ab einem bestimmten Grenzwert als "SPAM" klassifiziert. Natürlich kann auch eine Werbemail durchrutschen, wenn sie zu wenig Punkte bei der Bewertung erhalten hat.

    Unternehmen sollten das automatische Analysieren der Spammails ggf. den Mitarbeitern bekannt machen, abhängig von der E-Mail-Regelung im Unternehmen

Spam kostet Sie und Ihre Mitarbeiter Zeit und Ihr Unternehmen damit Geld. Die Einrichtung eines Spamfilters hat sich schnell bezahlt gemacht!

Eine Kontaktaufnahme ist für Sie kostenlos
- aber sicher nicht umsonst!